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Rom/Vatikan - Centrum Informationis Catholicum (CIC) |
Ursprünglich war die Einrichtung eines eigenen Korres- pondenten-Büros am Vatikan nur für die Dauer des Zweiten Vatikanischen Konzils geplant. Als Papst Johannes XXIII. 1959 das Großereignis
ankündigte, ahnten die katholischen Nach- richtenagenturen im deutschen Sprachraum, dass sich dieses Ereignis nicht durch freie Mitarbeiter würde abdecken lassen. Zusammen mit "kathpress" aus Österreich, "KIPA" aus
der Schweiz und der niederländischen "KNP" wurde das gemein- same Korrespondentenbüro "Centrum Informationis Catho- licum" (CIC) gegründet. Kurz vor Konzilsbeginn im Herbst 1962 nahm es in Räumen
nahe dem Petersdom die Arbeit auf.
Das CIC wurde eine Dauer- einrichtung. Auch nach dem Konzil gab es über Papst und Vatikan, über Kirche, Kultur und Soziales
viel zu berich- ten. Zu einem der gefragtes- ten Korrespondentenplätze wurde Rom schließlich, als der Pole Karol Wojtyla 1978 für mehr als 26 Jahre den Stuhl Petri bestieg. Durch seine Reisen in alle Welt, durch
seine markanten Gesten und einen unorthodoxen Leitungsstil zog Johannes Paul II. schnell den Fokus der Medien auf sich. Zudem wurde dieser Papst im Zuge der polnischen Umwäl- zungen zu einem geistigen Gegenspieler von Kommunismus
und Ostblock-Potentaten. Durch diese Entwicklung geriet das CIC-Büro mehr und mehr zu einem herausragenden Korres- pondentenplatz für die vielen Medienkunden der katholischen Nachrichtenagenturen im deutschsprachigen Raum
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Seit der Wahl von Benedikt XVI. steht das deutschsprachige Korres- pondentenbüro vor neuen Heraus- forderungen. So kann das spezielle Verhältnis der Deutschen und der deutschen Kirche zum neuen Kirchenoberhaupt
aus unterschiedli- chen Perspektiven begleitet werden. Dabei arbeiten die "Vaticanisti" nach wie vor unter erschwerten Beding- ungen. Am Vatikan sind – noch mehr als in Moskau, Paris oder New York - Hintergrundwissen und Kontakte gefragt:
zu Kardinälen, Bischöfen und Prälaten, zu Botschaftern und Rombesuchern, zu Ordenszentralen und Päpstlichen Universitäten.
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Für die CIC-Korrespondenten bedeutet das ein hartes Arbeits- pensum. Aber - wo sonst blickt man von seinem Schreibtisch aus direkt auf die Kuppel des Petersdoms...
Aus Rom
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