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München
- Landesdienst Bayern |
In München steht die Wiege der
KNA. Hier gründete der Verleger der Süddeutschen
Zeitung, Alfred Schwingenstein, 1946 den ökumenisch
ausgerichteten Christlichen Nachrichten- dienst (CND),
ohne den der Start von KNA nicht denkbar gewesen wäre.
Die junge Agentur übernahm von ihrem Vorläufer
Archiv und Geräte zur Nachrichtenverbreitung
und hatte auch lange Zeit noch ihren Sitz an der Isar.
Geschäftsführung und Verwaltung siedelten
erst 1962 an den Rhein zu der dort gegründeten
Zentralredaktion über.
 Bayern
ist auch durch die kirchliche Brille besehen ein
Bundesland
der Superlative und damit immer eine Nachricht wert:
Knapp 70 Prozent der über zwölf Millionen
Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben;
im Freistaat steht die höchste Kirche Deutschlands
- die Kapelle auf dem Zugspitzplatt - und in Passau
mit 17.774 Pfeifen die weltweit größte
Domorgel. In keinen anderen deutschen Wallfahrtsort
pilgern so viele Menschen wie zur Schwarzen Madonna
nach Altötting. Nicht nur die meisten
deutschen Kardinäle kommen aus Bayern, sondern
mit Benedikt XVI. auch der erste Papst
seit 950 Jahren. Im oberbayerischen Marktl am Inn
steht sein Geburtshaus, in Traunstein ging er zur
Schule, und in der Erzdiözese München und Freising
war Joseph Ratzinger einst Erzbischof. In Pentling
bei Regensburg hat Papst Benedikt XVI. heute
noch ein Privathaus.
Der weißblaue Freistaat ist "terra benedictina":
Ehrwürdige Abteien wie Niederaltaich, Ettal,
St. Ottilien, Weltenburg oder Münsterschwarzach,
aber auch viele andere Klöster sind für
Schlagzeilen gut. Was Laptop und Lederhose für
den Landesvater, sind Öko-Bier und Kapuzinerpredigten
via Internet für die Mönche.
Mehr als 2.300 Texte verbreitet die bayerische
Landesredak- tion mit ihren drei Redakteuren und rund
20 freien Mitarbeitern
alljährlich. Besonderes Augenmerk genießen
dabei die sieben bayerischen Bistumszeitungen, für
die jede Woche mehrere exklusive Beiträge
erstellt werden. Mit den österreichischen
Kollegen der kathpress in Wien verbindet KNA München
ein freundschaftliches Verhältnis. Für
die im Maximilianeum vertretenen Parteien ist
die KNA ein geschätzter Gesprächs- partner,
wenn es um soziale, religiöse und ethische
Fragen der Landespolitik geht.
Und seit Anfang Juli 2003 gibt es auch wieder ein
Frankenbüro der KNA. Die Stadtkirche Nürnberg stellt
dafür den
Büroraum bereit.
Aus München und Nürnberg berichten für Sie...
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